Unter dem Motto "Ukulelen für Uganda" hat Constanza Vera-Fluixa (K1) zusammen mit dem Orchester des HHG unter Leitung von Claudia Kastl ein Benefizkonzert für die St. Joseph’s Secondary School in Uganda, der Partnerschule des HHG, veranstaltet. Constanza, welche Preisträgerin eines internationalen Wettbewerbs für selbst komponierte und vorgetragene Songs in Mannheim geworden ist, hat am 5. Juni abends im Theater an der Halle gezeigt, welch großes musikalisches Talent sie hat. Sie begleitet ihre Lieder selbst auf einer Ukulele, einem kleinen gitarrenähnlichen Instrument, das sie perfekt beherrscht und sehr effektvoll einzusetzen weiß. Das Publikum war begeistert von ihren Songs wie Awkward Silence und vielen weiteren Liedern. Tatkräftige Unterstützung leisteten ihre Schulkameradinnen und Schulkameraden des HHG-Orchesters, welches ein anspruchsvolles Programm von Beethoven bis Holst vortrug. Mit ihrem Preisgeld vom Songwettbewerb und den Einnahmen aus dem Benefizkonzert veranstaltet Constanza an der Partnerschule St. Joseph einen Ukulele-Workshop. Sie reist dazu mit einigen Mitschülerinnen nach Uganda. Die nötigen Instrumente bringt sie mit. In einem Filmbeitrag, der den Zuhörern die Entstehung des Projektes erklären sollte, wurde deutlich, wie wenig die Menschen hier in Deutschland über Uganda wissen. Umso schöner ist es, wenn junge Menschen persönliche Beziehungen zu Gleichaltrigen in einem afrikanischen Land knüpfen und auch noch die Mittel dafür zur Verfügung stellen! Und das beste Medium für solch eine Begegnung ist doch Musik.

(Wolfgang Wiest)

Ein Fahrzeug, das autonom fahren, mit anderen Fahrzeugen kommunizieren, sich selbst aufbocken und andere mittels Außendisplay vor Gefahren warnen kann: Die Zukunft? Nein: Realität, und zwar made by Schülern des HHG! Die Nachwuchsingenieure der Schüler-Ingenieur-Akademie, kurz SIA, zu denen in diesem Schuljahr auch ein Kooperationsteam des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Kirchheim, des Schlossgymnasiums Kirchheim sowie des HHG zählte, hatten ein Jahr Zeit, das Pflichtenheft der Hochschule Göppingen zu erfüllen. Jeden Freitag trafen sich SchülerInnen der Kursstufe 1, die die SIA als Seminarkurs anrechnen können, dazu in Kirchheim, um als Ingenieurbüro die an sie gestellten Probleme zu lösen. Selbstorganisation und Teamwork standen dabei als Schlüsselqualifikationen im Vordergrund, da sich das 12-köpfige Team in verschiedene Untergruppen wie Elektroniker, Programmierer oder Mechaniker unterteilte, alle aber gleichzeitig das gleiche Ziel im Blick haben mussten. Im Laufe des Jahres gab es mehrere Meilensteine zu überwinden, um den Professoren Lösungsstrategien zu präsentieren und den aktuellen Stand darzustellen. Am Freitag, den 5. Juli, war es dann soweit: In einer Abschlusspräsentation sollten die Ergebnisse den Hochschulvertretern, Lehrern, Eltern sowie der Presse vorgestellt werden. Noch am Tag zuvor wurde bis in die späten Abendstunden hinein gearbeitet und das Resultat konnte sich sehen lassen: Die „Warnbake“, eine in alle Richtungen elektronisch drehbare Anzeigetafel aus dem 3D-Drucker, konnte allerhand vorprogrammierte Warnsignale ausgeben. Die „Aufbockeinrichtung“ ließ das zweite Fahrzeug automatisiert auf- und abfahren. Beide Autos fuhren per selbstprogrammierter App auch im „Wackel- und Torkelgang“. Lediglich die Car-to-Car-Kommunikation sowie die eigentlich fertig programmierten Fahrfunktionen funktionierten nicht so, wie es sich das Team erhofft hatte. Publikum, Hochschulbetreuer sowie betreuende Lehrkräfte waren aber begeistert von den Ergebnissen der Nachwuchsingenieure und belohnten sie mit lang anhaltendem Applaus.
Auch im kommenden Schuljahr schickt das HHG gemeinsam mit den Kirchheimer Kooperationsschulen ein SIA-Team an den Start. Ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit geht sowohl an die beiden Schulen als auch an die Kirchheimer Kooperationsfirmen AMK und Keller, die die SIA jedes Jahr mit reichlich Know-How und Material unterstützt.

Diese Frage haben 14 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums für sich selbst beantwortet und allesamt erfolgreich am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Die Mehrheit entschied sich für Schottland und somit für die Wettbewerbssprache Englisch. Dabei war Schottland das zentrale Thema beim Schreiben, Hören, bei verschiedenen Grammatik- und Wortschatzaufgaben und bei der Landeskunde. Die Normandie bzw. die Wettbewerbssprache Französisch hat das Interesse einer Schülerin geweckt, zwei Schüler entschieden sich für Ecuador bzw. Spanisch. Von diesen beiden Schülern hat Matteo Rossetti den 3. Landespreis erhalten, Patrick Visan sogar den 1. Landespreis sowie eine Einladung zum finalen Sprachenturnier im September mit Bewerbern aus ganz Deutschland. Diese beiden Schüler freuten sich auch über viele Gutscheine und neue Bücher bei der Preisverleihung in Schwäbisch Gmünd.

Lange Nacht der Museen? Kennt jeder! Lange Nacht der Hotelbars? Wie langweilig! Für die Nachwuchsmathematiker des HHG gab es am Freitag, den 28. Juni, nur eines: Die Lange Nacht der Mathematik! Lange hatten die Fünft- und SechstklässlerInnen darauf gewartet, denn der Wettbewerb findet nur alle zwei Jahre statt und versprach auch in diesem wieder jede Menge Knobelspaß und Gehirnzellentraining.

Im November haben sich zum zweiten Mal Schülerinnen an die DELE-Prüfungen in der spanischen Sprache gewagt, die ein Mal im Jahr stattfindet und das Niveau A2 und B1 gleichzeitig abprüft. Wie auch im letzten Schuljahr haben auch dieses Mal alle Schülerinnen erfolgreich die Prüfung gemeistert und bestanden. Außerdem hat auch dieses Mal wieder die Mehrheit das höhere Niveau B1 erreicht. Somit hat sich die Mühe gelohnt und wir gratulieren allen Absolventen der Prüfung herzlich.

Am Montag, den 20. Mai warteten wir, die Teilnehmer des Polenaustausches aus dem HHG und der Riegelhof-Realschule, gespannt auf die Ankunft der polnischen Schüler. Dann war es endlich so weit: Sie sind angekommen. Wir haben sie mit Brezeln, Sandwiches und Getränken empfangen, wobei wir die ersten Worte mit unseren Austauschpartnern wechselten. Nachfolgend ging es nach Hause zu den deutschen Schülern. Am Nachmittag stand kein Programm auf dem Plan, sodass die polnischen Schüler sich nach der langen Reise erholen konnten. Anschließend hatten wir Zeit uns kennenzulernen, da wir, wie auch in den folgenden Tagen, keinen Unterricht hatten.