Auch dieses Jahr nahm die HHG Roboter AG mit einem Team erfolgreich am Regionalwettbewerb Esslingen der FLL (First Lego League) Challenge am 5. Februar bei Festo teil. Mit ihren neuen Spike Robotern, die sie dieses Jahr erstmals in der für sie neuen Programmiersprache Python programmierten, schafften sie es in der Gesamtwertung auf den dritten Platz. Ihr Thema beim Forschungsauftrag war „Urban Gardening“ und wie man es jedem möglich machen kann, sein eigenes Gemüse kostengünstig in der eigenen Wohnung anzupflanzen. Außerdem mussten sie wieder im Robot Game diverse Aufgaben lösen. Beispielsweise musste der Robo ein Karussell nach oben schrauben oder einen Schlitten eine Achterbahn entlangfahren lassen.
Das Team bedankt sich bei der HHG Bildungspartnerfirma intension aus Kemnat, die dem Team dieses Jahr die Wettbewerbs-T- Shirts gesponsert hat, und dem Verein der Freunde des HHG, der die Teilnahme- und Spielfeldgebühr übernommen hat und überhaupt über die Jahre die technische Ausstattung mit finanziert.
Ein aufregender Tag mit 3. Platz
Der 5. Februar war für uns, die Roboter AG des HHG, ein sehr aufregender Tag, denn an diesem Tag ging es für uns zum Regionalwettbewerb der FLL (First Lego League) Challenge. Wir hatten mehrere Monate Vorbereitungszeit, aber keine Ahnung, wie gut die anderen Teams sein würden. Angetreten sind wir sind unter dem Namen „random()“, eine Anspielung auf die neuen Spikes-Roboter, die wir dieses Jahr verwendet haben. Sie können mit Python programmiert werden und random() ist ein Befehl aus Python. Da sowohl die Roboter als auch die Programmiersprache Neuland für uns waren, standen wir dieses Jahr vor einigen Herausforderungen. Dank des Vereins der Freunde war zumindest die Teilnahmegebühr keine Herausforderung für uns. Wie immer bei den vergangenen Turnieren hat uns der Verein der Freunde die recht teuren Startgebühren für den Wettbewerb bezahlt. Hierfür wollen wir uns erneut herzlichst bedanken.
Einige unserer Mitglieder haben schon drei-, mit diesem Jahr viermal an der FLL teilgenommen, allerdings immer mit dem Vorgängermodell des Spikes. Durch die Einarbeitung in das neue Spikes Equipment hatten wir weniger Zeit als sonst, um uns auf die Aufgaben zu konzentrieren. Einen kleinen Motivationsschub hatten wir aber durch die coolen Wettbewerb T-Shirts, die wir von unserer Bildungspartnerfirma intension final designt und gesponsert bekommen haben. Hierfür ein herzliches Dankeschön vom ganzen Team.
Der Wettbewerb befasst sich mit vier Kategorien: dem Robot Game (der Roboter muss in begrenzter Zeit so viele Aufgaben wie möglich lösen), dem Robot Design (die Jury bewertet, wie praktisch der Roboter und seine Programme, unsere Entwicklungsprozesse und das Lösen neuer Aufgaben ist), dem Forschungsauftrag (dieser ist von den Robotern losgelöst und beinhaltet eine fünf-minütige Präsentation über ein Problem und unsere Lösung für dieses Problem), den Grundwerten (es wird auf Teamwork, Fair-play, Umgang mit anderen Teams und weitergehendes Engagement geachtet) und dem Coaching (diese Kategorie ist losgelöst von der Platzierung des Teams und bezieht sich nur auf die Coaches der Teams. Der in den Augen der Jury engagierteste Coach bekommt den Preis). Sowohl das Robot Game als auch die Jurybewertung war mit Spannung geladen, vor allem als ein Mitarbeiter von Porsche uns in der Jury bewertet hat und das Hintergrundbild des Rechners mit unserer Präsentation ein AMG war. Auch wenn wir im Robot Game, bei dem wir mit dem Robo ein Karussell nach oben schrauben oder einen Schlitten eine Achterbahn entlangfahren lassen mussten, im Viertelfinale ausgeschieden sind, haben wir den Pokal für das Robot Design bekommen und durften unseren Forschungsauftrag als eines von vier Teams vor allen Teilnehmern und Begleitpersonen präsentieren.
Unser Thema war „Urban Gardening“ und wie man es jedem möglich machen kann, sein eigenes Gemüse kostengünstig in der eigenen Wohnung anzupflanzen. Hierbei lag der Fokus darauf, die Kosten so gering wie möglich zu halten, da bereits Möglichkeiten hierzu existieren, sich allerdings nicht jeder diese leisten kann. Beim Robot Design konnten wir zwar in den letzten Jahren einige Erfahrungen sammeln, diese aber nur bedingt auf die Spikes übertragen, da wir diese dieses Jahr zum ersten Mal eingesetzt haben. Unserem Feedbackbogen zufolge waren wir im Bereich Grundwerte auch richtig gut, einen Preis konnten wir leider trotzdem nicht erreichen.
Wir haben den Wettbewerb mit einem starken 3. Platz verlassen. Letztes Jahr konnten wir zwar den 2. Platz erreichen und haben es somit in die 2. Runde geschafft, dennoch sind wir sehr zufrieden, stolz und glücklich mit dem 3. Platz, da wir mit komplett neuer Ausrüstung angetreten sind, die sowohl zum Programmieren als auch zum Bauen absolut neu für uns war. Wir werden uns nun weiter mit dem neuen Material befassen, um nächstes Jahr wieder unser Bestes geben zu können und vielleicht wie die letzten vier Mal einen Pokal zu bekommen. Bisher haben wir zweimal den Robot Design Pokal gewonnen sowie einmal einen Teamwork Pokal (diese Kategorie wurde umbenannt zu „Grundwerte‘“ und etwas erweitert) und einen Sonderpokal (diese Kategorie wurde durch den Coaching Preis ersetzt). Das Wichtigste für uns bleibt aber selbstverständlich der Spaß und das Lernen.
Auch wenn wir hart gearbeitet haben, konnten wir das natürlich nicht allein schaffen. Unser Dank gilt dem Verein der Freunde das HHG für die Übernahme der Kosten für die Startgebühr und das Spielfeld, ohne diese Unterstützung hätten wir die letzten Jahre nicht an dem Wettbewerb teilnehmen können und hätten so womöglich niemals so viel Spaß am Roboterbauen und Programmieren haben können. Vielen, vielen Dank! Weiterhin möchten wir uns bei intension, einer der Bildungspartnerfirmen des HHG, für die Hilfe beim finalen Designen und die Finanzierung der T-Shirts bedanken. Auch wenn der von uns gestaltete Entwurf etwas spät kam, haben wir direkt Unterstützung bekommen. Auch den Digitalisierungs-Lotsen, Nathan, Ferry und Jacob, die uns die neuen Roboter gespendet haben, möchten wir herzlich danken. Nun sind wir für die Wettbewerbe perfekt aufgestellt. Die wichtigste Person zum Schluss: Wir möchten Herrn Dabrowski, unserem Coach und Leiter der AG, unseren Dank aussprechen. Vielen, vielen Dank für die Gründung der AG und dafür, dass Sie sich immer darum gekümmert haben, dass wir auch während Veranstaltungen immer unseren Raum zum Arbeiten bekommen haben, für die Organisation, Unterstützung und Motivation.
Annika Geraci (10b) und Romana Adam (K2)