Ensemble – ein gemeinsamer Blick zurück und gemeinsam mit Freude nach vorne schauen
Im Rahmen der diesjährigen französischen Wochen des Institut français Stuttgart startete am Montag, 27.04.26 die erste deutsch-französische Ausbildungsmesse am HHG. In Zusammenarbeit mit dem frz. Kulturinstitut konnten wir im Vorfeld Hochschulen und Fakultäten kennenlernen und sie für unsere Messe gewinnen.
Der Generalkonsul vom Institut français Stuttgart, Herr de Maisonneuve, eröffnete die Messe. Er begrüßte die Schülerschaft, dankte den Organisatoren, aber vor allem den Ausstellern: Frau Goletz der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Tübingen und Aix-en-Provence, Frau Wucherer des International Management der Hochschulen Reutlingen und Reims sowie Strasbourg, Frau Landart der Lehramtspädagogik der Hochschulen Freiburg im Breisgau und Colmar/Mulhouse und von der Universität Stuttgart Frau Herbasch von der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Herr Dumas von der Fakultät Politikwissenschaften, die mit den Universitäten Caen und Bordeaux zusammenarbeiten.
Herr de Maisonneuve lobte die etwa 140 anwesenden Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und der Oberstufe für deren Neugier, deren Offenheit und deren Mut, denn sie nehmen nicht nur jedes Jahr am größten Frankreichaustausch in Baden-Württemberg teil, sondern stellen sich auch den Delf-Prüfungen. Jedes Jahr präsentieren sich etwa 125 Schülerinnen und Schüler am HHG dieser Sprachprüfung und halten dabei von Beginn an den Teilnahmerekord im Ländle. „Es herrscht ein deutsch-französischer Geist in dieser Schule“, schließlich „spielt hier auch eine Gruppe Theater auf französisch“, so der Generalkonsul. Ein großes Hallo gab es von seiner Seite aus natürlich auch für die anwesenden französischen Austauschpartner vom Lycée La Boisse bei Lyon. An dieser Stelle ein großer Dank an die Kolleginnen, die den Zeitpunkt des Austausches auf die Messe legen konnten.
Unsere Schulleiterin, Frau Vamosi, begrüßte das Publikum, indem sie auf das 75-jährige Bestehen des französischen Kulturinstitutes Stuttgart aufmerksam machte. Nach den Kriegen, nach einer Zeit der tiefen Wunden, schafften es beide Länder, sich die Hand zu reichen, sich auszusöhnen und schließlich zusammenzuarbeiten. An unserer Schule sei „diese ermutigende Entwicklung gelebter Alltag“, denn Sprache sei nur dann lebendig, wenn sie „Brücken zwischen Kulturen und Menschen schlägt“.
Diese Brücke schlug eindeutig Herr Siebert von der dt.-frz. Hochschule Saarbrücken. Dieses Netzwerk produziert nicht nur den Podcast „Alma Mater Europa“, sondern vermittelt auch den Kontakt in die dt.-frz. Arbeitswelt. Der französische Ingenieur nahm gern unsere Einladung an, um von seinen Erfahrungen als Geschäftsführer bei Smart in beiden Ländern zu erzählen, die Jugendlichen zu motivieren, den Horizont zu erweitern und sich die Welt anzusehen. Mit jeder Sprache mehr, die man lerne, werde das Lernen einfacher, so der Franzose, dessen Sohn bei Stuttgart lebt.
Danach konnten die deutschen und französischen Jugendlichen mit den Hochschulen und Universitäten in Kontakt treten. Die Aussteller freuten sich über das große Interesse und über die Neugierde und informierten ruhig und geduldig. Ziemlich einstimmig zogen sie den Schluss, dass sie selten mit so vielen Jugendlichen bei einer Veranstaltung sprechen konnten.
Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich überrascht von der Anzahl der bilingualen Studienprogramme und dass „man ja nicht unbedingt ein perfektes Französisch sprechen muss“, um ein solches bilinguale Ausbildungsprogramm zu starten. Manche waren auch von den Erfahrungen des französischen Ingenieurs begeistert und fühlten sich ermutigt.
Wir danken dem Institut français für die Unterstützung, dem Generalkonsul für die frohen Worte und unserer Schulleitung für ihren Einsatz.






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